Die Zahl der Mandeloperationen in Deutschland ist während der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. Besonders drastisch fiel die Reduktion mit bis zu 82 Prozent im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 aus. Auch danach blieben die Fallzahlen saisonbereinigt je nach Art der Operation um 18 bis 39 Prozent unter dem vorpandemischen Niveau. Eine Zunahme von Notfalleingriffen war nicht festzustellen, freut sich DAK-VRV.

DAK-VRV freut sich: Die Renten steigen zum 1. Juli 2022 in den alten Bundesländern um 5,35 Prozent und in den neuen Bundesländern um 6,12 Prozent. Der aktuelle Rentenwert erhöht sich damit in den alten Bundesländern von 34,19 Euro auf 36,02 Euro. Damit wurde die Forderung der DAK-VRV nach einer spürbaren Rentenerhöhung erfüllt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

die DAK-VRV ist die einzige Versichertenvereinigung, die seit Jahren über sozialpolitische Themen in der Ihnen bekannten Häufigkeit und Breite informiert. Wir stellen DAK-VRV AKTUELL! für eine begrenzte Zeit kostenfrei per E-Mail auch anderen sozialpolitisch Interessierten zur Verfügung.

Aufgrund der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie konnte die Vertreterversammlung am 01. Dezember 2021 nur als Video - Konferenz durchgeführt werden.

Schwerpunkt im wahrsten Sinne des Wortes war der Haushalt der Deutschen Rentenversicherung Bund, über den das oberste Entscheidungsgremium zu befinden hatte.

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Nach Meinung des BMG haben wir zu viele, oft sehr kleine Krankenhäuser. Der Beirat aus Vertretern der Wissenschaft, der Krankenhäuser und der Krankenkassen hat in seinem Abschlussbericht festgestellt, dass der Rettungsschirm in kleinen Krankenhäusern mit wenig Coronafällen zu einer finanziellen Überkompensation geführt habe.

Im zweiten Pandemie-Jahr sind die Fehlzeiten der Beschäftigten in Deutschland leicht gesunken. 2021 lag der Krankenstand mit 4,0 Prozent um 0,1 Punkte unter dem Vorjahresniveau. Atemwegserkrankungen gingen stark zurück. Husten und andere Erkältungskrankheiten verursachten ein Drittel weniger Arbeitsausfall als noch 2019. Gleichzeitig stiegen Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen weiter an. Fehlzeiten etwa wegen Depressionen erreichten einen neuen Höchststand.

Mit zusätzlichen Steuermitteln sind die Finanzen in 2022 zwar gesichert. Im Jahr 2023 steht die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aber erneut vor einem riesigen Finanzloch. Die Ausgaben steigen 2023 um geschätzte 3,4 Prozent, das sind etwa 10 Milliarden Euro. Wenn die Politik jetzt nicht gegensteuert, könnten sich die Zusatzbeitragssätze 2023 nahezu verdoppeln – aus heutiger Sicht auf 2,4 Prozent, warnt die DAK-VRV.