GKV-Spitzenverband

Hier finden Sie alle aktuellen Pressemitteilungen und Statements des GKV-Spitzenverbandes.
  1. „Fakt ist: In der gesetzlichen Krankenversicherung muss im kommenden Jahr eine beträchtliche Finanzlücke geschlossen werden, die – Stand heute – auf rund 17 Mrd. Euro geschätzt wird. Hierfür eine Lösung zu finden, ist sicher schwierig. Allerdings darf nicht der vermeintlich einfachste Weg gewählt werden, nämlich vor allem die Beitragszahlenden zur Kasse zu bitten", so Dr. Doris Pfeiffer anlässlich der heutigen Anhörung zum GKV-Finanzstabilisierungsgesetz.
  2. „Wir teilen die Analyse, dass in Deutschland überdurchschnittlich viele vollstationäre Behandlungen durchgeführt werden. Die vorgeschlagenen Ideen sind zur Behebung dieses Problems nicht geeignet, da sie bestehende Strukturen in der stationären Versorgung zementieren."
  3. „Um gegen Betrug und Korruption im Gesundheitswesen effektiv vorzugehen, braucht es in allen 16 Bundesländern landesweit einheitliche, spezialisierte Ermittlungsstrukturen. Da darf sich kein Bundesland wegducken!" so Gernot Kiefer anlässlich der 16. Berliner Sicherheitsgespräche zum Thema Fehlverhalten im Gesundheitswesen.
  4. „In einer insgesamt sachlichen und konstruktiven Atmosphäre“, so Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, „haben beide Seiten mit großer Ernsthaftigkeit an einer Lösung gearbeitet. Nun haben wir ein Ergebnis, welches die wirtschaftliche Gesamtsituation der niedergelassenen Ärzteschaft berücksichtigt.“
  5. „Jedes Personalbemessungsinstrument muss sich daran messen lassen, ob es geeignet ist, die Qualität der Pflege am Krankenbett nachhaltig zu verbessern. Die vom Gesetzgeber vorgesehene ‚Personalbemessung in der Pflege im Krankenhaus – PePiK‘ könnte dies zum Wohle der Patientinnen und Patienten und im Sinne der Pflegekräfte tatsächlich leisten“, betont Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband, anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Krankenhauspflegeentlastungsgesetz.
  6. Inflation und dramatisch höhere Energiekosten treffen alle Bürgerinnen und Bürger, alle Branchen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Eine Situation, wie wir sie so in der Bundesrepublik Deutschland bei Weitem noch nicht erlebt haben. Bei der Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung hilft es nicht, wenn vereinzelt Akteure so tun, als ginge es sie nichts an, woher das Geld kommt, dass sie zusätzlich fordern.
  7. „Die enormen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, sind auch bei den Krankenhäusern, die ein zentraler Baustein der Daseinsvorsorge sind, angekommen“, so Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband. „In dieser historischen Sondersituation haben wir Verständnis dafür, dass die Krankenhäuser eine zeitlich begrenzte zusätzliche finanzielle Unterstützung durch die Bundesregierung in die Debatte eingebracht haben. Solche gezielten staatlichen Hilfen dürfen allerdings nicht dazu führen, dass die notwendigen Strukturreformen weiter verschleppt werden."
  8. In der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie gibt es ab heute wieder die Möglichkeit zur Behandlung per Video. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die jeweiligen Berufsverbände geeinigt. Die Sonderregelungen, die wegen der Corona-Pandemie die Videobehandlung ermöglichten, waren am 31. März 2022 ausgelaufen.